GRANDE STEVENS
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G E S C H I C H T E

Die Kanzlei Grande Stevens hat ihre Wurzeln in der Kanzlei von Manlio Brosio, welcher nach der Befreiung (im Jahr 1945) den Anwaltsberuf verließ, um in die Diplomatie und Politik zu gehen (Vize-Premier, Botschafter in Moskau, Paris, London, Washington und anschließend Sekretär der Nato und Senator im ital. Parlament).

Die Kanzlei wurde von seinem größten Schüler weitergeführt. Es war Dante Livio Bianco (ein Gelehrter des Zivilprozessrechts), der bei einem Bergaufstieg mit nur 44 Jahren starb.
Die Kanzlei wurde dann zeitweilig von Prof. Paolo Greco (ein großer Handelsrechtsgelehrter) und anschließend von Carlo Galante Garrone (der zu diesem Zweck das Richteramt aufgab und später in die Politik ging, als Senator für mehrere Legislaturperioden) fortgeführt und leistete kontinuierliche Zusammenarbeit mit Piero Calamandrei.

Seit 1953 arbeitet darin ein junger Schüler - Franzo Grande Stevens – welcher die Kanzlei ständig mit Kollegen und Mitarbeitern bereicherte, sie organisierte und sich sowohl der gerichtlichen als auch der außergerichtlichen Tätigkeit im Gebiet des Handelsrechts gewidmet hat. In diesem Bereich hat er zahlreiche Abhandlungen geschrieben und Lehrkurse über "Jahresabschlüsse der Aktiengesellschaften" an der Universität Turin gehalten. Er hat sich auch in der Anwaltschaft engagiert und wurde in die Rechtsanwaltskammer Turin gewählt, in die Pensionskasse der Anwälte, wo er auch zum Vorsitzenden gewählt wurde und später bei der italienischen Anwaltskammer, deren Vorsitz er führte.

Anwalt Grande Stevens kann als Gründer der heutigen Kanzlei angesehen werden, die daher seinen Namen trägt, mit Hauptsitz in Turin (und Büros in Mailand und in Rom).